Hörspiele im Radio

Hörspiele

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Hörspielreihe "Der Krimi um den Krimi": Im Märzen Calpurnia die Nerven anspannt Von Sebastian Goy Mord in der Provinz Komposition: Vridolin Enxing Seeammer: Kurt Raab Thaininger: Michael Habeck Frau Korn: Enzi Fuchs Ferner wirken mit: Peter Thom, Christa Bendl, Conrad v. Beust, Christine Blumhoff, Stefan Born, Mario Pascalino und Helmut Stange Regie: Ulrich Heising Produktion: SWF 1986

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Remainder Nach dem gleichnamigen Roman von Tom McCarthy Aus dem Englischen von Astrid Sommer Musik: Andreas Bick Bearbeitung und Regie: Hannah Georgi Mit Jan Krauter, Matthias Bundschuh, Peter Kurth, Cristin König, Stefan Konarske, Lou Strenger u.a. NDR 2019 Ein Mann steht zur falschen Zeit am falschen Ort und hat auf einmal zwei Probleme: Was macht man mit einer Abfindung von 8 ½ Millionen und vor allem: Wie lässt sich sein Leben wieder ins Lot bringen? Beim Anblick eines Risses in einer fremden Badezimmerwand überkommt ihn plötzlich ein immenses Glücksgefühl: Da war einmal ein identischer Riss, und um ihn herum hatte es einen Alltag gegeben, eine Wohnung, einen Ausblick, Gerüche, Klänge. Die Realität - eine einzige Fälschung? Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Apocalypse Baby (1/2) Von Virginie Despentes Aus dem Französischen von Dorit Gesa Engelhardt und Barbara Heber-Schärer Mit Rosalie Thomass, Viola von der Burg, Pola O"Mara und anderen Bearbeitung und Regie: Martin Heindel BR 2019 Paris. Valentine Galtan ist verschwunden. Vor den Augen von Lucie Toledo, die das 15-jährige Mädchen aus reichem Haus observieren sollte - und die sie jetzt wiederfinden soll, im Auftrag der überaus aufgeregten Großmutter. Weil Lucie keine Erfahrung mit Vermisstenfällen hat, bittet sie die "Hyäne" um Hilfe, eine schier mythische Figur der Ermittlerszene, der beim Aufspüren von Informationen und Menschen beinahe übersinnliche Fähigkeiten zugeschrieben werden. Die "Hyäne" scheint die erhoffte Hilfe zu sein, ihre großspurigen Belehrungen und kaum kontrollierten Gewaltausbrüche aber schockieren die kleinlaute und unsichere Lucie. Dennoch nehmen sie gemeinsam Valentines Fährte auf. Beim heimlichen Durchsuchen der Festplatten im Hause Galtan kommt heraus, dass die Familie Informationen zurückhält. Valentine hat ihre Stiefmutter wiederholt geohrfeigt und geschlagen. Gemeinsam mit der Großmutter plante sie Valentine in eine psychiatrische Einrichtung abzuschieben.

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

BeatTheater 2011 Eine Hörcollage in zehn Formteilen Von wittmann/zeitblom, nach einem Exposé von Ferdinand Kriwet (1964) Regie: die Autoren Mit: Mika Weitzel, Vincent Falk, Bernhard Schütz, Christian Wittmann, Hitomi Makino, Silke Buchholz, Julia Hartmann, Tristan Pütter Komposition: wittmann/zeitblom Musiker: Jochen Arbeit, Franz Hautzinger, Steve Heather, Helge Hinteregger, Michael Weilacher, zeitblom, Susanne Franzmeyer, Christian Wittmann Ton: Alexander Brennecke, Boris Wilsdorf Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011 Länge: 49"14 Polit-Diskurse des 21. Jahrhunderts über Ökonomie, Macht, Auflösung und Zerschlagung fließen mit Fragestellungen und Positionen der Beat- und Protestkultur der frühen 1960er-Jahre zusammen. Gibt es ein "Beat-Gefühl"? "Die Sprache unserer Zeit ist die Summe aller von den gegenwärtigen Informationsträgern übermittelten Zeichen", schreibt der Mixed-Media-Künstler Ferdinand Kriwet. Analog dazu kennzeichnet jedes Formteil dieses Hörspiels eine Station, eine Situation oder ein Stadium der Entwicklung des Menschen von seiner Geburt bis zum Eintritt in die Erwachsenenwelt. Beeinflusst von den Fragestellungen der frühen 60er-Jahre machte sich "BeatTheater 2011" auf die Suche nach Leitbildern, nach Rebellion, Utopie und den Zeichen der Zeit in den Nullerjahren des 21. Jahrhunderts. Gab es 2011 wieder ein "Beat-Gefühl"? Und was hören wir heute, noch einmal zehn Jahre später? Aufzeichnung einer Konzert-Performance der Kunsthalle Düsseldorf, für die Kriwet Ausschnitte aus seinen Arbeiten zur Verfügung stellte. Christian Wittmann, geboren 1967 in München, Schauspieler, Regisseur, Hörspielmacher. Zeitblom (Georg Falk-Huber), 1962 in Rosenheim geboren, Komponist, Musiker, Autor, Produzent. Als wittmann/zeitblom realisieren sie seit 2010 zusammen Radioprojekte zwischen experimenteller Musikcollage, Radio-Oper und performativem Konzert. Außerdem erarbeiten sie audiovisuelle Installationen und Live-Performanceprojekte, auch im öffentlichen Raum. 2020 Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Audio.Space.Machine" (Dlf/NDR/SWR in Zusammenarbeit mit IMF 2019). Zuletzt: "Tell me something good, Stockhausen!" (BR 2020), "r_crusoe" (Dlf 2021). Ferdinand Kriwet (1942-2018), Künstler und Hörspielautor. Er war Maler, Bildhauer, Musiker, schrieb Prosa und Lyrik. 1975 Karl-Sczuka-Preis für "Radioball" (WDR 1975), 1983 Premios Ondas für "Radio" (Studio akustische Kunst, WDR/Radio France/Sveriges Riksradio 1983). BeatTheater 2011

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